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Vitae
Helmut Binzel
"Der Inhalt der Weinflasche ist
das wichtigste"
"Ohne ordentliche Arbeit im Weinberg kein ordentlicher Wein"
das sind die Worte von
Helmut Binzel, die ihn und seine Einstellung zum Wein recht treffend
beschreiben. In Selzen
an der Selz in Rheinhessen geboren ist er der Liebe wegen nach Langenlonsheim
gekommen. Hier musste er sich erst einmal auf die neuen Bodenverhältnisse
einstellen. Soviel Steine im Boden oder auch Böden mit teilweise
extremen Lößanteilen, kannte er bisher nicht. Weitere
Kenntnisse sammelte er bei dem Wein, die er sich meist selbst aneignete.
Hier entdeckte er schon früh die Liebe zum Detail und das nur
eine schonender Umgang mit Trauben, Most und Wein zu einem exzellenten
Ergebnis führen kann.
Seine ersten Auszeichnung
bei der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (eine Silbermedaille)
bekam er schon 1965, als er als einer der ersten in Langenlonsheim
an diesem Wettbewerb teilnahm. Viele weitere Auszeichnungen sollten
folgen. Große Anerkennung auch bei seinen Kollegen bekam er
1972, als er seinen ersten Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer
für besondere Leistungen bei der Bundesweinprämierung
erhalten hat. Eine Auszeichnung, die jährlich die drei bis
fünf besten Betriebe der einzelnen Weinanbaugebiete verliehen
bekommen.
Wer ihn kennt, weiß,
dass er den fruchtig milden Wein sehr schätzt und bei einem
Glas Wein gerne lustige Geschichten aus dem Leben eines Winzers
erzählt. Dass er mit seiner Baskenmütze, die jährlich
original von Freunden extra aus Frankreich importiert wird, eigentlich
aussieht wie ein französischer Winzer, unterstreicht nur sein
südländisches Temperament. Manch einer erkennt ihn ohne
sein Markenzeichen nicht.
Eine Frohnatur, die Sie kennen lernen sollten.
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Vitae Helga Binzel
Helga Binzel, Marketing-,
Verkaufs-, Finanz-, Familien-, und Weinbergsmanagerin in einem.
Eine Stellenausschreibung für Ihre Aufgaben wäre seitenlang.
Keine Minute, in der Sie nicht ihren Mann Helmut bei der täglichen
Arbeit im Weingut unterstützt.
"Aufgeben" gehört
nicht zu ihrem Sprachschatz, eher "weitermachen" und "auf jetzt".
Ihre Kochkünste sind ernorm und lassen unsere Erntehelfer zu
jeder Weinlese die schwere Arbeit bei der Traubenernte vergessen.
Gastfreundschaft ist
groß geschrieben bei ihr und viele langjährige Kunden
freuen sich immer wieder auf einen Besuch mit Weinprobe bei ihr,
man kennt sich! Ihr Lieblingsweine: Scheurebe oder Silvaner Kabinett
sowie ein fruchtig spritziger Riesling halbtrocken.
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Vitae
Andreas Binzel
Auf einem Familienweingut aufwachsen, das heißt
entweder Hausaufgaben machen oder im Weinberg arbeiten. Langweilig
wird es einem nie! Trotzdem stand für ihn bereits in der 9.
Klasse fest, ein Studium in Weinbau und Oenologie zu machen. Nach
drei Jahren Winzerlehre, Fachabitur, Bundeswehr und 4 Jahren Studium
an der Fachhochschule Wiesbaden, Studienort Geisenheim in der Studienrichtung
Weinbau und Oenologie war es dann auch geschafft.
Danach beschloss er,
sich in der Welt umzusehen. So startete er ein 4-monatiges Praktikum
in den USA. Bei "SIMI
Winery" in Kalifornien. Übrigens die einzige Weinernte,
in der er im elterlichen Weingut fehlte. Gerade einmal 8 Wochen
wieder Zuhause, startete er wieder nach Südafrika für
ein weiteres Praktikum. Diesmal für 7 Monate. Dort arbeitete
er in einer großen Weinkellerei, "Die
Bergkelder" in Stellenbosch. Eine Einladung aus Neuseeland,
dort in einem Weingut zu arbeiten, konnte er nach einem weiterem
halben Jahr zuhause unmöglich ablehnen. 4 Monate arbeitete
er dann in der Kellerei "Babich
Wines", sie liegt auf der Nordinsel bei Auckland. Das Klima
ist dem unserer Weinbauregionen recht ähnlich.
Zur Zeit ist er als wissenschaftlicher
Mitarbeiter (insgesamt schon über 5 Jahre) im Fachbereich Weinbau
und Getränketechnologie in Geisenheim beschäftigt.
In seiner "Freizeit",
hilft er so weit wie möglich im Weingut Graf-Binzel aus. Dort
kümmert er sich schwerpunktmäßig seit 4 Jahren um
den Weinkeller. Die Hälfte des Urlaubes, viele Samstage und
Sonntage und noch etliche Feiertage, bedarf es schon, um dem Wein
die Fürsorge zu geben, die er für ein Spitzenprodukt braucht.
Er findet es faszinierend, täglich zu beobachten, wie die Moste
gären, die Weine reifen und sich weiterentwickeln. Jedes Jahr
aufs neue.
Sein Lieblingswein: Weißburgunder,
es ist das Bukett der Rebsorte, das zusammen mit der Struktur im
Mund eine Gesamtheit bildet, das eröffnet mehrere Dimensionen,
bildet aber trotzdem eine harmonische Einheit. Eine Huxelrebe kann
ihm aber auch sehr begeistern, es kommt auf den Zeitpunkt an oder
das Essen, das es dazu gibt.
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Noch ein Mitarbeiter...Flocky, der Hund
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