Familie Graf-Binzel
Vitae Helmut Binzel
Vitae Helga Binzel
Vitae Dipl.-Ing. Weinbau Andreas Binzel

 

 

Vitae Helmut Binzel

"Der Inhalt der Weinflasche ist das wichtigste"
"Ohne ordentliche Arbeit im Weinberg kein ordentlicher Wein"

das sind die Worte von Helmut Binzel, die ihn und seine Einstellung zum Wein recht treffend beschreiben. In Selzen an der Selz in Rheinhessen geboren ist er der Liebe wegen nach Langenlonsheim gekommen. Hier musste er sich erst einmal auf die neuen Bodenverhältnisse einstellen. Soviel Steine im Boden oder auch Böden mit teilweise extremen Lößanteilen, kannte er bisher nicht. Weitere Kenntnisse sammelte er bei dem Wein, die er sich meist selbst aneignete. Hier entdeckte er schon früh die Liebe zum Detail und das nur eine schonender Umgang mit Trauben, Most und Wein zu einem exzellenten Ergebnis führen kann.

Seine ersten Auszeichnung bei der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (eine Silbermedaille) bekam er schon 1965, als er als einer der ersten in Langenlonsheim an diesem Wettbewerb teilnahm. Viele weitere Auszeichnungen sollten folgen. Große Anerkennung auch bei seinen Kollegen bekam er 1972, als er seinen ersten Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer für besondere Leistungen bei der Bundesweinprämierung erhalten hat. Eine Auszeichnung, die jährlich die drei bis fünf besten Betriebe der einzelnen Weinanbaugebiete verliehen bekommen.

Wer ihn kennt, weiß, dass er den fruchtig milden Wein sehr schätzt und bei einem Glas Wein gerne lustige Geschichten aus dem Leben eines Winzers erzählt. Dass er mit seiner Baskenmütze, die jährlich original von Freunden extra aus Frankreich importiert wird, eigentlich aussieht wie ein französischer Winzer, unterstreicht nur sein südländisches Temperament. Manch einer erkennt ihn ohne sein Markenzeichen nicht.

Eine Frohnatur, die Sie kennen lernen sollten.

Helmut Binzel im Bild

 

 

 
 

Vitae Helga Binzel

Helga Binzel, Marketing-, Verkaufs-, Finanz-, Familien-, und Weinbergsmanagerin in einem. Eine Stellenausschreibung für Ihre Aufgaben wäre seitenlang. Keine Minute, in der Sie nicht ihren Mann Helmut bei der täglichen Arbeit im Weingut unterstützt.

"Aufgeben" gehört nicht zu ihrem Sprachschatz, eher "weitermachen" und "auf jetzt". Ihre Kochkünste sind ernorm und lassen unsere Erntehelfer zu jeder Weinlese die schwere Arbeit bei der Traubenernte vergessen.

Gastfreundschaft ist groß geschrieben bei ihr und viele langjährige Kunden freuen sich immer wieder auf einen Besuch mit Weinprobe bei ihr, man kennt sich! Ihr Lieblingsweine: Scheurebe oder Silvaner Kabinett sowie ein fruchtig spritziger Riesling halbtrocken.

Helga und Andreas Binzel im Bild

 

 

Vitae Andreas Binzel

Auf einem Familienweingut aufwachsen, das heißt entweder Hausaufgaben machen oder im Weinberg arbeiten. Langweilig wird es einem nie! Trotzdem stand für ihn bereits in der 9. Klasse fest, ein Studium in Weinbau und Oenologie zu machen. Nach drei Jahren Winzerlehre, Fachabitur, Bundeswehr und 4 Jahren Studium an der Fachhochschule Wiesbaden, Studienort Geisenheim in der Studienrichtung Weinbau und Oenologie war es dann auch geschafft.

Danach beschloss er, sich in der Welt umzusehen. So startete er ein 4-monatiges Praktikum in den USA. Bei "SIMI Winery" in Kalifornien. Übrigens die einzige Weinernte, in der er im elterlichen Weingut fehlte. Gerade einmal 8 Wochen wieder Zuhause, startete er wieder nach Südafrika für ein weiteres Praktikum. Diesmal für 7 Monate. Dort arbeitete er in einer großen Weinkellerei, "Die Bergkelder" in Stellenbosch. Eine Einladung aus Neuseeland, dort in einem Weingut zu arbeiten, konnte er nach einem weiterem halben Jahr zuhause unmöglich ablehnen. 4 Monate arbeitete er dann in der Kellerei "Babich Wines", sie liegt auf der Nordinsel bei Auckland. Das Klima ist dem unserer Weinbauregionen recht ähnlich.

Zur Zeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter (insgesamt schon über 5 Jahre) im Fachbereich Weinbau und Getränketechnologie in Geisenheim beschäftigt.

In seiner "Freizeit", hilft er so weit wie möglich im Weingut Graf-Binzel aus. Dort kümmert er sich schwerpunktmäßig seit 4 Jahren um den Weinkeller. Die Hälfte des Urlaubes, viele Samstage und Sonntage und noch etliche Feiertage, bedarf es schon, um dem Wein die Fürsorge zu geben, die er für ein Spitzenprodukt braucht. Er findet es faszinierend, täglich zu beobachten, wie die Moste gären, die Weine reifen und sich weiterentwickeln. Jedes Jahr aufs neue.

Sein Lieblingswein: Weißburgunder, es ist das Bukett der Rebsorte, das zusammen mit der Struktur im Mund eine Gesamtheit bildet, das eröffnet mehrere Dimensionen, bildet aber trotzdem eine harmonische Einheit. Eine Huxelrebe kann ihm aber auch sehr begeistern, es kommt auf den Zeitpunkt an oder das Essen, das es dazu gibt.



 


 

Noch ein Mitarbeiter...Flocky, der Hund